+++ Der Mythos der privatisierten Krankenhäuser +++
Man kann es nicht mehr hören: Die angebliche Privatisierung der Krankenhäuser sei an der Mangelversorgung Schuld. Mit
der selben Argumentation müsste es ebenso einen Mangel bei Getränken,
Mobiltelefonen oder Pkws geben. Selbstsam, dass dies aber nur bei
Staatswirtschaften der Fall ist. Man fragt sich, ob die Urheber solcher
Aussagen wirklich so wenig gebildet sind oder die Menschen absichtlich
hinter das Licht führen.
1) Krankenhäuser sind wie Universitäten Körperschaften des Landes (ausgenommen die wenigen tatsächlichen privaten Krankenhäuser wie von "Asklepios"), sie werden mit Ländermitteln aus dem entsprechenden Haushalt oder Umlagen der Krankenkassen (staatlich-wirtschaftliches Kartell) finanziert. NICHT durch den Preis für die Dienstleistung, den der Patient nach der Behandlung entrichtet. Das wäre in Deutschland gar nicht möglich, da all eMenschen schon
für den Sozialstaat (Sozialismus) zahlen. Sonst gäbe es keine Engpässe,
da man ja Profit machen könnte, da, das zeigt der Profit an, hier ein
Bedarf, sprich eine Nachfrage, besteht. Ohne den Preis aber, kann die
Nachfrage nicht bestimmt werden.
2)
Die öffentliche Verwaltung hat sich nur das Ziel gesetzt,
wirtschaftlich zu sein, sie ist dazu aber vollkommen unfähig, weil sie
nicht privat ist. Einen Betriebswirt zum Chef eines Krankenhauses zu
machen, bringt unternehmerisch gar nichts, weil es kein Privateigentum
an den Betriebsmitteln gibt. Folglich kann dieser nur die Kosten der
überteuren, weil ineffizienten, Verwaltung senken, indem er die Leistung
senkt, denn er darf und kann ja kein Gewinn machen und die steigende
Nachfrage bedienen, da der Haushalt genauso fix ist, wie die von jenem Kartell festgesetzten Behandlungsquoten.
3)
Die Krankenhäuser voll zu verstaatlichen brächte genauso wenig, weil
dann die Planwirtschaft mit ihren Quoten weiterbestehen würde. Denn auch
dann würde sich die Dienstleistung der Krankenversorgung nicht an der
aktuellen Nachfrage, sondern am Haushalt und den gesetzten Quoten
orientieren, sprich wie viele Mittel die Bürokraten dem zur Verfügung
stellen und was das Kartell aus Staat und Kassen für Quoten in der
Behandlung setzen. Das gibt es und braucht es auf dem Markt nicht, weil
hier die bepreiste Nachfrage das unternehmerische Handeln bestimmt.
4)
Der Markt reagiert dynamisch auf Änderungen der Nachfrage, weil er
profitorientiert ist. Der Gewinn ist also genauso eigenverantwortlich,
wie der Verlust. Der Unternehmer will Gewinn machen, aber Verlust
vermeiden, während er Konkurrenten mit demselben Ziel hat. Also handelt
er wirtschaftlich. Daher besteht ein Anreiz zum wirtschaftlichen Handeln
und zum bestmöglichen Bedienen der Nachfrage. Denn im Zweifelsfall gibt
es im Wettbewerb noch andere Kliniken. Diesen Anreiz hat die
öffentliche Hand nicht, weil Kosten und Risiken kollektiviert werden.
Die Daseinsvorsorge ist auch mit überfüllten Krankenhäuser
gewährleistet.
5) Würde der Unsinn stimmen, den Sozialisten ständig über den Kapitalismus verbreiten,
dass er nur billig herstellen und teuer an wenige verkaufen will,
würden wenige Menschen teure Trabbis fahren und der Rest geht zu Fuß. Seltsamer Weise
fahren aber nur im Sozialismus alle Menschen Trabbis und viel laufen,
WEIL es der Staat organisiert. In der Marktwirtschaft gibt es alles, vom
Mini-Cooper, über den SUV bis zum Ferrari und es kommt jeder von A nach
B! Nur sind solche Menschen zu dumm zu begreifen, dass dies für
Gesundheit auch gelten würde.
Es ist der Staat oder eben ein solches Kartell,
der den Mangel verursacht, nicht der Markt! Autos gibt es dagegen genug
auf den Straßen, weil diese nicht der Staat organisiert. Gesundheit
gibt es aber nicht genug, WEIL es der Staat organisiert. Es ist
Planwirtschaft und daher ist es Mangelwirtschaft und um diese zu
schützen, sperrt man die Menschen weg, damit sie zu Hause verrecken. Ein
Kapitalist würde das nicht tun, weil man da Profit wegsperrt. ALLES was
der Staat organisiert, ist schlecht organisiert, weil er nicht fähig
zum wirtschaftlichem Handeln ist! Keine demokratische Abstimmung oder mehr Zuschüsse werden daran je etwas ändern. Es ist eine Naturkonstante!
Würde
man private Praxen, Kliniken und Krankenhäuser flächendeckend zulassen
(sie werden heute per Quote zugelassen) und das
staatlich-wirtschaftliche Kartell mit seinen Quoten beseitigen, würde
sich die Gesundheitsversorgung am Markt, also an der Nachfrage,
ausrichten und deutlich qualitativ verbessern. Die Bedingung dafür muss
aber die Abschaffung des Sozialstaates sein, denn Sozialismus
(kollektive Verantwortung) und Marktwirtschaft (private Verantwortung)
können nicht zusammen existieren, da man sonst eine
Zwei-Klassen-Gesellschaft hat. Leider sorgt die "sozial(istisch)e
Marktwirtschaft" genau dafür und führt gleichsam zu staatliche
geförderten Monopolisieurungen.
Julian Schloddarick, 04.12.2020
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