Dienstag, 1. Juni 2021

Merkel hatte „die CDU nach der Wende eher zufällig entdeckt – als Chance auf eine Karriere in der westdeutschen Politik.

Merkel hatte „die CDU nach der Wende eher zufällig entdeckt – als Chance auf eine Karriere in der westdeutschen Politik.

Als Kanzlerin brauchte sie die Partei für ihre Wahlkämpfe, überließ sie aber sonst weitgehend sich selbst. Politisch waren die Mitglieder kaltgestellt, ihre Versammlungen nur noch Kaffeekränzchen oder ein Ort für das Knüpfen von Geschäftsbeziehungen. Hauptsache, sie störten nicht beim Regieren."

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Für Merkel war die CDU, anders als für Konrad Adenauer, Helmut Kohl, aber auch Armin Laschet, nie eine politische Heimat, nie eine Art Familie, sondern ausschließlich: Mittel zum Zweck. Der Zweck hieß: Regieren, Bundeskanzler sein. Noch kürzer gefasst: Der Zweck der CDU für Merkel war: Merkel.

Als Vorsitzende noch hatte Merkel der CDU sogar verboten, Forderungen aufzustellen, die man in der Großen Koalition nicht würde durchsetzen können. Die Folge analysiert Alexander hellsichtig: „Anliegen der CDU fallen regelmäßig unter den Tisch."






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